Homöopathie

Die Homöopathie nach Samuel Hahnemann gründet auf dem Ähnlichkeitsprinzip ‚similia similibus curentur' (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt). Das besagt, dass Symptome, die durch eine bestimmte Substanz beim Gesunden hervorgerufen werden, eine Krankheit auch heilen können.


Dieser Grundsatz erfordert ein möglichst genaues Erkennen der ganzen Person des erkrankten Menschen.

Wie geht das vor sich und auf welche Weise wird das passende Mittel gefunden?

Durch die freie Schilderung der Beschwerden des/r Patienten/in zur Art der Schmerzen, der Zeit ihres Auftretens, Vorlieben und Abneigungen entsteht im Lauf des Gesprächs ein Bild der Persönlichkeit des Patienten. Zusammen mit der Wortwahl und spontanen unbewußten Äußerungen wie z.B. der Gestik führt dies im Rahmen der Anamnese zum Auffinden der sogenannten 'Vital-Empfindung'. Mit diesem Begriff bezeichnet der indische Homöopath Rajan Sankaran das Grundgefühl mit dem ein Mensch seinem Leben begegnet.

 

Dieses Grundgefühl oder diese Vital-empfindung steht in Verbindung zum Pflanzen- Tier- oder Mineralreich. Einem dieser drei Naturreiche entstammt dann das verabreichte Mittel.

 

Homöopathie kann zur Behandlung aller akuten und chronischen Krankheiten eingesetzt werden. Ebenso kann sie bei schweren Krankheiten Nebenwirkungen oder Operationsfolgen lindern und erleichtern und ist dadurch im sprichwörtlichen Sinn eine ganzheitliche Behandlungsweise.